Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: März 2026
Diese AGB regeln die Nutzung des KI-Telefonassistenten „Call Lana". Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer (B2B). Mit der Registrierung akzeptieren Sie diese AGB, unsere Datenschutzerklärung und den Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der Call Lana GmbH, Wetzellplatz 2, 31137 Hildesheim, vertreten durch den Geschäftsführer Gero Stetter (nachfolgend „Anbieter"), und dem Nutzer des Dienstes (nachfolgend „Nutzer") über die Nutzung des KI-gestützten Telefonassistenten „Call Lana" (nachfolgend „Dienst").
(2) Nutzer kann jede natürliche oder juristische Person sein, die sich für den Dienst registriert. Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.
(3) Abweichende oder ergänzende AGB des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter hat deren Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
(4) Ergänzend gelten die Datenschutzerklärung und der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) des Anbieters.
(1) Der Anbieter stellt dem Nutzer eine cloudbasierte Softwarelösung zur KI-gestützten Bearbeitung von Telefonanrufen als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung.
(2) Der Dienst umfasst insbesondere:
(3) Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem vom Nutzer gewählten Tarif (Starter, Professional oder Business). Die aktuellen Tarife, Inklusivminuten und deren Umfang sind unter www.call-lana.de/preise einsehbar.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst jederzeit weiterzuentwickeln, zu verbessern oder einzelne Funktionen zu ändern. Wesentliche Einschränkungen des Funktionsumfangs werden dem Nutzer mit einer Frist von 4 Wochen mitgeteilt. In diesem Fall steht dem Nutzer ein Sonderkündigungsrecht zu.
(5) Der Anbieter schuldet keinen bestimmten Erfolg der KI-Gespräche. Die Qualität der Spracherkennung und Gesprächsführung hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere der Audioqualität, Hintergrundgeräuschen und der Komplexität des Anliegens.
(1) Der Vertrag kommt durch Registrierung des Nutzers auf der Website des Anbieters und Freischaltung des Nutzerkontos zustande. Mit der Registrierung bestätigt der Nutzer, diese AGB, die Datenschutzerklärung und den Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gelesen und akzeptiert zu haben.
(2) Der Nutzer versichert, dass alle bei der Registrierung angegebenen Daten wahrheitsgemäß und vollständig sind. Änderungen sind unverzüglich im Nutzerkonto zu aktualisieren.
(3) Der Nutzer ist verantwortlich für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten. Jede Nutzung des Dienstes unter den Zugangsdaten des Nutzers gilt als durch den Nutzer autorisiert. Bei Verdacht auf unbefugten Zugriff ist der Nutzer verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren.
(4) Der Anbieter behält sich vor, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
(1) Der Anbieter kann dem Nutzer eine kostenlose Testphase anbieten. Art, Umfang und Dauer der Testphase werden auf der Website kommuniziert.
(2) Die Testphase endet automatisch nach dem angegebenen Zeitraum und geht nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über, es sei denn, der Nutzer wählt aktiv einen kostenpflichtigen Tarif.
(3) Während der Testphase gelten diese AGB entsprechend. Der Anbieter kann die Funktionalität des Dienstes während der Testphase einschränken.
(4) Nach Ablauf der Testphase wird der Zugang zum Dienst gesperrt, bis der Nutzer einen kostenpflichtigen Tarif wählt. Bereits erfasste Daten bleiben für 30 Tage nach Ende der Testphase gespeichert und können nach Abschluss eines kostenpflichtigen Tarifs übernommen werden.
Der Dienst wird „wie besehen" (as-is) bereitgestellt. Der Anbieter übernimmt keine Garantie für eine bestimmte Verfügbarkeit, Erreichbarkeit oder Funktionsfähigkeit des Dienstes. Es besteht kein Rechtsanspruch des Nutzers auf eine ununterbrochene oder fehlerfreie Bereitstellung.
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit des Dienstes, übernimmt jedoch keinerlei Garantie für eine bestimmte Verfügbarkeitsquote. Insbesondere besteht kein Rechtsanspruch auf Verfügbarkeit, Erreichbarkeit oder Funktionsfähigkeit des Dienstes.
(2) Der Dienst kann aus technischen, betrieblichen oder wirtschaftlichen Gründen jederzeit ganz oder teilweise unterbrochen, eingeschränkt oder eingestellt werden. Dies umfasst insbesondere:
(3) Aus einer vorübergehenden oder dauerhaften Nichtverfügbarkeit des Dienstes entstehen dem Nutzer keinerlei Ansprüche auf Schadensersatz, Minderung, Erstattung oder Entschädigung, es sei denn, der Anbieter hat die Nichtverfügbarkeit vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht.
(4) Der Nutzer ist selbst dafür verantwortlich, alternative Erreichbarkeit (z. B. Anrufbeantworter, menschliche Annahme) für den Fall sicherzustellen, dass der Dienst nicht verfügbar ist. Der Anbieter haftet nicht für entgangene Geschäfte, verpasste Anrufe oder sonstige mittelbare Schäden.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Der Dienst wird in verschiedenen Tarifen angeboten (z. B. Starter, Professional, Business), die jeweils ein Kontingent an Inklusivminuten pro Monat enthalten. Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, je nach gewähltem Abrechnungszeitraum.
(3) Nach Verbrauch der Inklusivminuten werden weitere Minuten zum auf der Website angegebenen Minutenpreis abgerechnet. Der Nutzer wird rechtzeitig benachrichtigt, wenn er 80 % seines Kontingents erreicht hat. Überschreitungsminuten werden am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums nachberechnet.
(4) Ein Upgrade auf einen höheren Tarif ist jederzeit möglich; die Differenz wird anteilig berechnet. Ein Downgrade ist zum Ende der aktuellen Abrechnungsperiode möglich.
(5) Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder einem anderen auf der Website angebotenen Zahlungsmittel. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den externen Zahlungsdienstleister Stripe (Stripe Payments Europe, Ltd., Dublin, Irland).
(6) Der Anbieter stellt dem Nutzer für jede Zahlung eine Rechnung in elektronischer Form (PDF per E-Mail) zur Verfügung. Rechnungen sind auch jederzeit im Dashboard einsehbar.
(7) Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst zu sperren. Die Zahlungspflicht besteht fort. Der Anbieter ist berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) zu verlangen.
(8) Der Anbieter behält sich Preisanpassungen mit einer Ankündigungsfrist von 6 Wochen vor. Bei Preiserhöhungen hat der Nutzer ein Sonderkündigungsrecht mit Wirkung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung.
(1) Der Nutzer erhält ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung des Dienstes für die Vertragsdauer im Rahmen des gewählten Tarifs.
(2) Der Nutzer verpflichtet sich:
(3) Der Nutzer stellt sicher, dass die über den Dienst bereitgestellten Informationen (z. B. Öffnungszeiten, Preise, Verfügbarkeiten) aktuell und korrekt sind. Für veraltete oder falsche Angaben des Nutzers haftet der Anbieter nicht.
(4) Bei Verstößen ist der Anbieter berechtigt, den Zugang sofort zu sperren und den Vertrag fristlos zu kündigen. Ein Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Entgelte besteht in diesem Fall nicht.
Der Dienst basiert auf künstlicher Intelligenz. KI-generierte Antworten können fehlerhaft, unvollständig oder unangemessen sein. Der Nutzer trägt die alleinige Verantwortung für die Überwachung und Kontrolle der KI-Ausgaben.
(1) Die vom KI-System generierten Antworten, Zusammenfassungen, Terminvorschläge und sonstigen Inhalte stellen keine rechtsverbindlichen Zusagen oder Erklärungen des Anbieters dar. Das KI-System handelt ausschließlich im Rahmen der vom Nutzer konfigurierten Anweisungen.
(2) Der Anbieter übernimmt keinerlei Haftung für:
(3) Der Nutzer ist verpflichtet, die Ergebnisse des KI-Systems regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Der Anbieter empfiehlt, wichtige Kundenanfragen manuell nachzuverfolgen.
(1) Alle Rechte an der Software, dem Dienst, den zugrundeliegenden Algorithmen, der Benutzeroberfläche, den Marken und Logos verbleiben beim Anbieter. Der Nutzer erwirbt lediglich das in § 7 Abs. 1 beschriebene Nutzungsrecht.
(2) Die vom Nutzer eingegebenen Inhalte (KI-Anweisungen, Wissensbasis, Konfiguration) verbleiben im Eigentum des Nutzers. Der Anbieter erhält ein einfaches, zeitlich auf die Vertragsdauer beschränktes Recht zur Nutzung dieser Inhalte, soweit dies für die Erbringung des Dienstes erforderlich ist.
(3) Gesprächsdaten und Transkripte, die im Auftrag des Nutzers erstellt werden, gehören dem Nutzer. Der Anbieter verarbeitet diese ausschließlich im Rahmen des Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV).
(4) Der Anbieter ist berechtigt, anonymisierte und aggregierte Nutzungsdaten (z. B. Anrufvolumen, durchschnittliche Gesprächsdauer) zur Verbesserung des Dienstes zu verwenden. Ein Rückschluss auf einzelne Nutzer oder deren Kunden ist hierbei ausgeschlossen.
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich nach Maßgabe der Datenschutzerklärung und der DSGVO.
(2) Telefongespräche werden über TLS-verschlüsselte Verbindungen übertragen. Die Speicherung erfolgt auf Servern innerhalb der Europäischen Union (Hetzner, Nürnberg). KI-Verarbeitung erfolgt ausschließlich über Microsoft Azure-Server in der EU.
(3) Soweit der Anbieter im Auftrag des Nutzers personenbezogene Daten verarbeitet (insbesondere Anruferdaten, Gesprächsinhalte und Transkripte), geschieht dies auf Grundlage des Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO, der automatisch Bestandteil des Vertragsverhältnisses wird.
(4) Der Nutzer ist als datenschutzrechtlich Verantwortlicher (Art. 4 Nr. 7 DSGVO) verpflichtet, seine Anrufer über die KI-Verarbeitung und Aufzeichnung der Gespräche zu informieren. Der Anbieter kann hierfür einen Ansagetext zu Beginn des Gesprächs konfigurieren.
(5) Der Nutzer hat jederzeit die Möglichkeit, Gesprächsdaten über das Dashboard einzusehen, zu exportieren oder zu löschen.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt nur für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt und auf maximal den Betrag beschränkt, den der Nutzer in den letzten 12 Monaten als Vergütung an den Anbieter gezahlt hat.
(3) Der Anbieter haftet ausdrücklich nicht für:
(4) Der Nutzer erkennt an, dass der Dienst auf komplexer Technologie (Telekommunikation, KI-Sprachmodelle, Cloud-Infrastruktur) basiert und dass eine fehlerfreie oder ununterbrochene Funktion technisch nicht garantiert werden kann. Aus Funktionsstörungen entstehen keine Gewährleistungs-, Schadensersatz- oder Minderungsansprüche, sofern diese nicht auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Anbieters zurückzuführen sind.
(1) Der Nutzer stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer rechtswidrigen Nutzung des Dienstes durch den Nutzer oder mit dessen Billigung entstehen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
(2) Dies gilt insbesondere für Ansprüche, die aus der Verletzung von Datenschutzpflichten des Nutzers (z. B. fehlende Information der Anrufer über die KI-Verarbeitung), aus rechtswidrigen oder irreführenden Konfigurationen des KI-Assistenten oder aus der Verletzung von Rechten Dritter resultieren.
(3) Der Nutzer ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich über geltend gemachte Ansprüche zu informieren und alle für die Verteidigung erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen.
(1) Monatliche Abonnements verlängern sich automatisch um jeweils einen Monat, sofern sie nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des laufenden Monats gekündigt werden.
(2) Jährliche Abonnements verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, sofern sie nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Laufzeit gekündigt werden.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor bei:
(4) Kündigungen bedürfen der Textform. Eine Kündigung per E-Mail an info@call-lana.de ist ausreichend. Die Kündigung kann auch über die Kontoeinstellungen im Dashboard erfolgen.
(5) Bei Kündigung durch den Nutzer bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Abrechnungszeitraums bestehen. Bereits gezahlte Entgelte für den laufenden Zeitraum werden nicht anteilig erstattet.
(6) Nach Vertragsende werden die Daten des Nutzers innerhalb von 30 Tagen gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Nutzer kann vor Vertragsende einen Export seiner Daten über das Dashboard anfordern.
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Der Nutzer wird über Änderungen mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail informiert.
(2) Widerspricht der Nutzer den geänderten AGB nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung in Textform, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Rechtsfolge wird in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.
(3) Im Falle des Widerspruchs hat der Anbieter das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung ordentlich zu kündigen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag Hildesheim.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.
(5) Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen berührt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Vertragsparteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.
Folgende Dokumente bilden gemeinsam das Vertragsverhältnis:
→ Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
→ Datenschutzerklärung
→ Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
→ Aktuelle Preisliste
Wir helfen Ihnen gerne weiter:
E-Mail: info@call-lana.de
Telefon: +49 152 33539841